Michael Roes
Melancholie des Reisens

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Michael Roes, geboren 1960 in Rhede/Westfalen, lebt in Berlin. 1993 erhielt er den Else-Lasker-Schüler-Preis, 1997 den Literaturpreis der Stadt Bremen, 2006 den Alice Salomon Poetik Preis, für sein Gesamtwerk. 2012 erreichte er mit seinem Roman Die Laute, die Longlist des Deutschen Buchpreises. Bei Schöffling & Co. erschienen seine Romane Zeithain, mit dem er für den Preis der Literatour Nord nominiert war, und Herida Duro. Mehrjährige Aufenthalte im Jemen, in Israel, Afghanistan, Algerien und Mali bilden den Hintergrund für viele seiner Bücher, Essays, Theaterstücke, Radiofeatures und Filme, so auch für Melancholie des Reisens.

»Michael Roes ist ein brillianter Erzähler großer Stoffe.«
Horizont

        

Melancholie des Reisens (Erschienen am 04. Februar 2020 im Schöffling & Co. Verlag)

Reisen ist für Michael Roes Leidenschaft, Lebensform und Geisteshaltung. Afghanistan, Israel, Jemen, Mali, Marokko und Tunesien hat er nicht nur besucht und erforscht, sondern sich eingelassen auf fremde Kulturen, heikle Situationen und unerwartete Nähe. Mit Melancholie des Reisens gewährt uns Michael Roes nicht nur Einblick in die Entstehung seiner Werke und seine Beobachtungen in der Fremde, sondern auch und vor allem in die Wahrnehmung des Autors von sich selbst als Reisendem und Fremdem.

 

Tipp: Hier geht´s zum Buchtipp von Melancholie des Reisens mit Peter Böthig

 

Fr. 18.09. | 19:00 Uhr | Siechenhauskapelle

Melancholie des Reisens

Moderation: Knut Elstermann

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