Kerstin Hensel

© Inge Zimmermann

Kerstin Hensel, geb. 1961 in Karl-Marx-Stadt, studierte am Institut für Literatur Leipzig, arbeitete am Theater, ist seit 1988 freiberufliche Schriftstellerin und hat seit 2001 eine Professur für Poetik an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ Berlin inne. Sie lebt in Berlin und veröffentlicht Erzählungen, Romane, Gedichte, Theaterstücke, Libretti, Essays.

In Neuruppin liest sie u.a. aus ihrem 2020 erschienenen Lyrikband Regenbeins Farben und aus Schleuderfigur (2016)vom Luchterhand Literaturverlag.

            

AN CHRONOS

Alles hat seine Zeit. Ich habe meine noch nicht

Verloren. Zween Lieben

Am langen Arm sind verdurstet. Aber mitunter

Wenn die Unruh uns packt, heben wir wieder

Die Stundengläser, spotrten dem Kuckuck und gehen

Den verwaltern des Silbernen Weltei’s gehörig

Auf den Wecker

 

SCHNEEWITTCHEN

Wer hat von meinem Bette nicht

Wer hat von meinem Teller

Steig ich der Liebe auf das Dach

Da ist sie schon im Keller

 

www.Kerstin-Hensel.de

 

So. 15.11. | 11:00 Uhr | Altes Gymnasium

Lyrik-Matinee mit Norbert Hummelt

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