Dita Zipfel
Autorin

© Dawn Stoloff

Dita Zipfel wurde 1981 im Norden geboren, kurz darauf in den Süden verfrachtet, um von dort wieder in den Norden aufzubrechen. Jetzt ist sie in Berlin zu Hause. Sie hat Pommes auf Sylt verkauft, Popcorn im Kino, Schuhe in Berlin, Gemüse in Hamburg. Heute schreibt sie Bilderbücher, Theaterstücke, Drehbücher. Wie der Wahnsinn mir die Welt erklärte ist ihr vielfach prämiertes Jugendbuchdebüt, das u.a. mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis 2020 ausgezeichnet wurde.

Wie der Wahnsinn mir die Welt erklärte (erschienen 2019 im Hanser Verlag, mit Illustrationen von Rán Flygenring)

Lucie glaubt an einen Jackpot, als sie auf einen Aushang stößt, auf dem ein völlig überbezahlter Gassigeh-Job angeboten wird. Wie sich herausstellt, ist der Hund allerdings lange tot und der Zettel das Täuschungsmanöver eines wahrscheinlich verrückten Alten, der einen Ghostwriter für sein schräges Kochbuch sucht. Natürlich glaubt Lucie kein Wort, als er von den streng geheimen Zutaten wie Drachenherzen (die große Ähnlichkeit mit Tomaten haben) oder Werwolfspucke (die verdächtig nach Honig aussieht) faselt. Trotzdem kocht sie das eine oder andere Rezept nach, den Liebestrank zum Beispiel. Nicht, dass sie wirklich auf Marvin steht – das tun ja sonst schon alle –, aber man kann’s ja mal ausprobieren. (ab 10 J.)

Di 15. Juni, 9 Uhr: Autorenlesung “Wie der Wahnsinn mir die Welt erklärte”

Wer willst du sein? | Lesung und kreativer Workshop

„Nur Idioten behalten den Namen, den sich irgendwelche Leute ausgedacht haben“ (K. Klinge). Wer willst du sein? Wie heißt du? Im Buch „Wie der Wahnsinn mir die Welt erklärte“ gibt Klinge Lucie den Auftrag ihren Namen zu finden. Nach einer Lesung ist Zeit, gemeinsam kreativ zu werden. Kennst du jemanden, dessen Name wirklich gar nicht zu ihm/ihr passt? Und wie ist es überhaupt so mit Namen? Lucie hat da ihre Theorie – und du? (ab 10 Jahre)

Di 15. Juni, 11 Uhr

Schreibworkshop „Liebe to go“ | Methode „Blackout Poetry“

Der Michi – Freund von Lucies Mutter – nervt. Ständig gibt er allen Familienmitgliedern Zettel mit völlig abgekauten Kalendersprüchen mit in den Tag. Das können wir besser. Mit der Methode der „Blackout Poetry“ werden die TeilnehmerInnen animiert, eigene Sprüche oder Verse zu kreieren. Dabei werden ihnen Textseiten (aus aussortierten Büchern, Zeitungen, Zeitschriften) zur Verfügung gestellt und sie erschaffen durch schwärzen ganzer Passagen und bewusstem Auswählen einzelner Worte neue Sätze und kurze Texte. Dabei ist alles erlaubt. Die entstandenen Sprüche werden präsentiert, diskutiert, seziert, erläutert und erklärt – oder auch nicht: Wenn am Ende gelacht wird, ist alles erreicht. (ab 12 Jahre)

Mi 16. Juni, 9-12 Uhr

Website der Autorin: www.ditazipfel.de