Fontane keimfrei

Fontane-Lieblingszitate

“Frisch und Fontig” – Das Zitat der Woche

Fontane war ein Mann der Beobachtung. Er hat vieles reflektiert, was um ihn herum geschah. Und zum Glück auch aufgeschrieben. Seine Werke, Romane, Briefe sind ein riesiger Fundus von Lebensweisheiten. Nicht umsonst wird er immer wieder zitiert. Und tatsächlich. Man findet zu jedem Thema das Passende. Da ist für fast jeden was dabei und auch für fast jede Situation des Lebens. Fontane-Zitate (wenn man sie denn beherzigt) machen das Leben leichter. Haben Sie Lust mitzumachen? Dann werden auch Sie Fontanist oder Fontanistin und schicken uns Ihr Lieblingszitat an: info@fontane-festspiele.com. Wir freuen uns und werden es beim nächsten Mal verlesen!

Hier können Sie die bereits eingegangen Zitat-Wünsche nachlesen. Viel Spaß!

Lieblingszitat von Dr. Falk Klar

“Sieh, das ist es, worauf es ankommt. Mittelzustand – darauf baut sich das Glück auf.”

(aus “Der Stechlin” von 1895-97)

Lieblingszitat von Rainer Falk vom Fontane-Archiv Potsdam

“Hauptsache ist: aufpassen und sofort ärztlichen Rat einholen, die Selbstdoktorei ist immer vom Übel. […] Bier (nur bestes) auf ein Geringes beschränken, Rotwein – solange er einem nicht widersteht – immer gut. […] im Ganzen aber […] alles beim Alten lassen. Sich vor Erkältung hüten, wenn nötig gleich eine Leibbinde anlegen.”

(Theodor Fontane an seinem Sohn Friedrich in einem Brief vom 26. August 1892)

Lieblingszitat von Mary Weingart 

…weil ich normalerweise immer unruhig besorgt bin, etwas zu verpassen … und jetzt …??”

(aus “Effi Briest” von 1894/95)

Lieblingszitat von Birgit Fuchs

„Erziehung und Schule, bei vielem, was sie gemeinsam haben, sind doch zweierlei; die Schule liegt draußen, Erziehung ist Innensache, Sache des Hauses , und vieles, ja das Beste, kann man nur aus der Hand der Eltern empfangen.”

(aus “Meine Kinderjahre. Autobiographischer Roman” von 1894, S. 237)

Lieblingszitat von Martin Becker 

„Die Kunst der Lebensführung besteht darin, mit gerade so viel Dampf zu fahren, wie gerade da ist.“

Zitate – ausgewählt von Uta Bartsch (Fontane keimfrei | Folge 3 | 05.04.2020)

“Lange Beschäftigung einer Sache färbt ab.”

Jahrbuch d. dt. Schillergesellschaft (1984), (An Eduard Engel, 09.03.1883), Vergnügen S. 78

“Jedes Wetter tobt sich aus.”

L`adultera (Apho. S. 45)