Vera Kissel
Autorin

Vera Kissel ist 1959 im Odenwald geboren und im Ruhrgebiet aufgewachsen. Sie hat an der Universität Dortmund Journalistik studiert und als Dramatikerin an verschiedenen deutschen Bühnen gearbeitet. Für ihre Theaterstücke erhielt sie mehrere Preise und Stipendien, wie zum Beispiel den Evangelischen Buchpreis 2015 oder eine Listung als Buch des Monats November im Jahr 2015 der Akademie für Kinder- und Jugendliteratur. Außerdem schreibt sie Gedichte und Drehbücher. „Was die Welle nahm“ ist ihr erstes Jugendbuch, mit dem sie 2012 für den Oldenburger Kinder- und Jugendbuchpreis nominiert war. Vera Kissel lebt und arbeitet in Potsdam.

Veranstaltungen mit Vera Kissel

4. Juli, 9 Uhr: Lesung „Was die Welle nahm“ | Altes Gymnasium | ab 12 J.

4. Juli, 11 Uhr: Lesung „Was die Welle nahm“ | Altes Gymnasium | ab 12 J.


Die Glückssucher

Glück ist, was im Leben wirklich zählt. Lukas, der vor Jahren seinen Vater verlor, hat in dessen Partner einen väterlichen Freund gefunden. Den braucht er auch, denn Lukas ist schüchtern, vor allem, was Mädchen angeht. Sein Kumpel Birol hingegen ist in zwielichtige Geschäfte verwickelt. Doch Lukas interessiert nur die schöne Kurdin Gülbahar – bis ein Unglück geschieht und Lukas erkennen muss, dass manche Katastrophen Menschen verbinden und andere sie trennen. Brisantes, aktuelles Thema und berührende Liebesgeschichte zugleich.

 

Was die Welle nahm

Wenn die Wahrheit anders ist, als du glaubst. Ausschlafen, schwimmen, rumhängen. Eigentlich könnte der 14-jährige Lukas tun, was er will. Doch zu sehr beschäftigt Lukas der Gedanke an seinen Vater, der beim schrecklichen Tsunami vor zehn Jahren ums Leben kam – und viel mehr noch die Frage, warum niemand über den Vater spricht. Es ist, als hätte es ihn nie gegeben. Auf der Suche nach einer Erklärung entdeckt Lukas etwas, das ihn zunächst völlig aus der Bahn wirft.