Suzanne von Borsody
Schauspielerin

© Mirko Jörg Kellner

Suzanne von Borsody gehört zu den großen Charakterdarstellerinnen der deutschen Film- und Fernsehwelt. Sie arbeitete mit Regisseuren wie Margarethe von Trotta, Hans W. Geissendörfer, Doris Dörrie, Matti Geschonnek und Tom Tykwer zusammen und war in zahlreichen auch internationalen Kino- und Fernsehproduktionen zu sehen , darunter „Lola rennt“ (1998), „Dunkle Tage“ (1999), „Die Mörderin“ (1999), „Jahrestage“ (2000), „Mensch Mutter“ (2003), „Der Feind im Inneren“ (2004), „Hannas Reise“ (2012), „Ein schmaler Grat“ (2012), „Männertreu“ (2014), „Die letzte Reise“ (2015), „Der letzte Genosse“ (2015), „Die Informantin“ (2016), „Die kleine Hexe“ (2016), „So weit das Meer“ (2017) und „Der Mordanschlag“ (2017).

Suzanne von Borsody spielt außerdem mit Leidenschaft Theater und war Mitglied im Ensemble der Schauspielhäuser Bremen und Frankfurt sowie des Schillertheaters Berlin. Für das Renaissancetheater brillierte sie von 2001-2018 in „Verdammt lange her (Donkeys´ Years)“, „Drei Mal Leben, „Der letzte Vorhang“ und „Konstellationen“. Gastspiele führten sie nach Düsseldorf, Zürich und zu den Salzburger Festspielen.

Ihr schauspielerisches Können wurde vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Bayerischen Fernsehpreis, dem Deutschen Fernsehpreis, der Goldenen Kamera, dem Berliner Theaterpreis, dem Grimme-Preis und dem Bundesverdienstkreuz am Bande.

In jüngster Zeit beschäftigt sie sich in verstärktem Maße  mit Lesungen mit Bildprojektionen und musikalischen Akzenten, so widmet sie sich beispielsweise in einer Konzertlesung  zusammen mit dem Trio Azul Leben und Werk von Frida Kahlo oder erschafft gemeinsam mit dem Trio Amanti della Musica ein literarisch-musikalisches Bilderbuch zum Leben von Paul Gauguin.