Stephan Wackwitz
"Die vergessene Mitte der Welt"

Foto: Tána Hojcová

Stephan Wackwitz, geboren 1952, arbeitete als Lektor für Deutsch am King’s College in London, danach für das Goethe-Institut in Frankfurt am Main, Neu Delhi, Tokio und München. Von 1999 an Leiter des Goethe-Institutes in Krakau und seit 2005 in Bratislava. Von ihm sind u.a. die Bücher Selbsterniedrigung durch Spazierengehen (2002) und Osterweiterung (2008) erschienen.

Georgien und seine Nachbarländer Armenien und Aserbaidschan liegen am äußersten östlichen Rand Europas. Es sind Wackwitz_Stephanuralte Kulturländer und zugleich höchst lebendige Staaten, die sich zwanzig Jahre nach ihrer Loslösung von der Sowjetunion auf einem kurvenreichen Weg in die Moderne befinden. Stephan Wackwitz, Leiter des Goethe-Instituts in Tiflis, erlebte in Georgien den Machtwechsel 2012 und beobachtet den alltäglichen Kampf um Demokratie und Menschenrechte. Er beschreibt, wie ein immenser Bauboom das Gesicht der Städte für immer verändert. Vor allem aber spürt er den besonderen Atmosphären im Herzen des eurasischen Kontinents nach, wo sich nicht nur Westen, Osten und Süden, sondern auch alle Zeiten magisch zu mischen scheinen.

Sa 14.05. | 15.00 Uhr | Fontane-Buchhandlung, Neuruppin
Die vergessene Mitte
(M) Peter Walther