Silke Schmidt
Illustratorin

Silke Schmidt, geboren 1973 im Siegerland, studierte zuerst Literaturwissenschaft in Mainz und Edinburgh, danach Bildende Kunst an der Universität der Künste in Berlin. Seit ihrem Meisterschülerabschluss arbeitet sie als Künstlerin und als Illustratorin für verschiedene Zeitschriften, Verlage und Organisationen.
Inzwischen lebt Silke Schmidt mit ihrem Mann, ihren beiden Töchtern und einer stetig wachsenden Anzahl von Tieren in der Uckermark nördlich von Berlin.
Webseite von Silke Schmidt: www.silkeundich.de

Veranstaltungen mit Silke Schmidt

8. Juni, 19 Uhr: Ausstellungseröffnung „Alles was ich mag“ | Galerie am Bollwerk | für alle

2. Juli, 15 Uhr: Skizzenspaziergang durch Neuruppin | Galerie am Bollwerk | ab 16 J.

3. Juli, 11 Uhr: Skizzenspaziergang durch Neuruppin | Galerie am Bollwerk | ab 16 J.


Ausstellung „Alles, was ich mag“ in der Galerie am Bollwerk

In der Galerie am Bollwerk sind zwei Zeichenserien von Silke Schmidt zu sehen. Jeden Morgen zeichnet die Templiner Künstlerin ein Blatt zu einem bestimmten Thema. In der Serie „100 days out of Berlin“ erzählt sie von ihren Erlebnissen seit ihrem Umzug von Berlin in die Uckermark vor fünf Jahren. Die vielfältigen Inhalte reichen von naturwissenschaftlichen Erkenntnissen über humorvolle Episoden und berührende kurze Sinneseindrücke bis hin zu Antworten auf Fragen, die immer wieder von Gästen gestellt werden.
„Everything I really like“ ist ihre aktuelle Serie. Bei der Aufzählung von allem, was sie mag, mischen sich konkrete Kleinigkeiten mit wesentlichen Dingen von allgemeiner Bedeutung. Auch diese Reihe lebt von der Kombination von Zeichnung und Text, durch die einige Arbeiten auch mehrdeutig werden. Die Besucher sind ausdrücklich dazu eingeladen, zur Sammlung beizutragen. In der Ausstellung liegen Papier und Stifte bereit, es kann geschrieben und gezeichnet werden. Worüber freuen sie sich heute?

Am 09. Juni 2017 berichtete die MAZ: „160-faches Bekenntnis zum Landleben“

Skizzenspaziergang

Bei dem künstlerischen Spaziergang kann man Neuruppin neu entdecken. Gemeinsam betrachten wir die Stadt aus neuen Perspektiven und richten den Blick auf Details, die sonst übersehen werden. Der Spaß am Zeichnen steht dabei im Vordergrund. Es geht nicht darum, Gesehenes wirklichkeitsgetreu wiederzugeben, sondern beim Skizzieren alle Sinne auf spielerische Art und Weise zu schärfen. Das Zeichnen auf der Straße erfordert ein bisschen Spontaneität und Mut, kann aber zu überraschenden Ergebnissen führen und hält Gesehenes und Erlebtes doppelt so gut fest wie jedes Handyfoto. Das Zeichenmaterial wird gestellt.