Pulverbeutel
Berlin, 18. März 1848

Während der 1848er Revolution wurde beim Sturm auf das Königstädter Theater am Berliner Alexanderplatz am 18. März 1848 auch der Theaterfundus geplündert. Theodor Fontane fiel dabei ein Karabiner in die Hände, mit dem er auf die Barrikaden zulief, um am revolutionären Aufstand teilzunehmen. Er scheiterte aber schon beim Pulvereinfüllen an dem verrosteten Schloss des Gewehrs. „Kleinlaut zog ich mich von der Straße zurück und ging auf mein Zimmer“, heißt es später in seinen Erinnerungen in „Von Zwanzig bis Dreißig“. Den Pulverbeutel hat Fontane allerdings aufgehoben. Er schenkte ihn später seiner Tochter Martha (Mete) zur Aufbewahrung ihrer Glasmurmeln.