Lauter Fußabdrücke in der Landschaft. Begegnungen.
Schüler der Evangelischen Schule

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Es ist der Versuch, ausgehend von Fontane-Texten den Glücksbegriff unserer Gesellschaft zu befragen. Denn genauso wie Fontane sein Leben nach seinem Glück auszurichten schien, stellen auch die Menschen unserer Generation Glück in den Mittelpunkt ihres Lebens. Es geht der Gesellschaft heute deutlich besser als zu Fontanes Zeiten. Doch ist auch das Glück des Einzelnen größer? Die Weltgesundheitsorganisation geht davon aus, dass Depression bis zum Jahr 2020 zur zweitgrößten Krankheit heranwachsen wird. Die Kluft scheint größer zu werden zwischen „verordnetem“ Glück und individueller Wahrnehmung. Die Menschen sind verunsichert. Stehen wir wirklich da, wo wir unserer Natur nach hingehören? Und wo liegt denn nun unser Glück? Und welche Spuren hinterlässt es in der Lebenslandschaft?

Zunächst soll jeder Teilnehmer etwas mitbringen, dass für ihn Glück bedeutet. Einen Gegenstand, ein Foto.
Vielleicht einen Text von Fontane. Dieses Glück dient als Inspirationsquelle für einen eigenen Text, der in
einem Schreibworkshop unter der Leitung des Autors Andreas Sauter entwickelt werden soll.
Im zweiten Teil soll erprobt werden, wie dieser Text am besten präsentiert werden kann. Unter der Leitung
des Regisseurs Christian Vilmar werden verschiedene Formen der Präsentation untersucht.
Der dritte Teil besteht aus der Präsentation des Entstandenen durch die Teilnehmer auf dem Schulplatz in
Neuruppin.