Blumen-Körbchen der Lene Nimptsch
aus „Irrungen Wirrungen“, 1888

Das Blumenkörbchen wurde bei Umbauten im Keller des ehemaligen Hotels „Seglerschloss“ bei Zeuthen von den Nachkommen der Familie Hankel gefunden. In dem beliebten Ausflugsgasthof, genannt „Hankels Ablage“, der seit 1866 mit der Eisenbahn von Berlin aus erreichbar war, spielt die Schlüsselszene von Fontanes Roman „Irrungen Wirrungen“ von 1888. Dort sammelt Lene ein paar Wiesenblumen, „zog ein Haar aus ihrem Scheitel und wand es um den Strauß. Dann sagte sie: Du hast es gewollt. Hier, nimm es. Nun bist du gebunden.“ In dem Körbchen wurden die Blumen aufbewahrt, die Botho von Rienäcker ganz am Ende des Romans, als die Liebe gescheitert ist, zusammen mit ihren Briefen verbrennt.