Antonie Rietzschel
"Dreamland Deutschland?"

Foto: Daniel Hofer

Antonie Rietzschel, geboren 1986, arbeitet für die Entwicklungsredaktion von SZ.de, wo sie in den vergangenen Monaten die Berichterstattung über Flüchtlinge koordinierte. Sie wuchs in einem kleinen Dorf nahe der Sächsischen Schweiz auf. Durch ihre persönlichen Erfahrungen bildet das Thema Fremdenfeindlichkeit und Rechtsextremismus heute den Schwerpunkt ihrer mehrfach ausgezeichneten journalistischen Arbeit. Sie lebt in München.

Rietzschel_Dreamland_P02_DEF.inddYousef und Mohanad, zwei Brüder aus Syrien, haben es geschafft. Ein Jahr lang sind sie nun in Deutschland. Antonie Rietzschel hat sie von Anfang an begleitet: Sie hat dabei erlebt, was passiert, wenn Debatten um Flüchtlinge und Willkommenskultur auf das echte Leben treffen. Wie wird man Teil der deutschen Gesellschaft? Wie lebt man weiter, wenn die Familie noch immer im Kriegsgebiet ist? Die Brüder erzählen, wie sie um das Bleiberecht kämpfen mussten, Unterstützung bekamen und den Rechtsruck erlebten. Dabei sprechen sie nicht nur für sich selbst. Denn was als Ausnahmezustand begann, wird unsere Gesellschaft nachhaltig verändern. Das eindrucksvolle Porträt des Einwanderungslandes Deutschland im Jahr 2016.

Mo 16.05. | 15.00 Uhr | Beckers Scheune, Wuthenow
Dreamland Deutschland?
(M) Bernhard Robben